Julika Wehner - Heilpraktikerin München Haidhausen
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Therapie & Ausleitende Verfahren
"Wo immer die Natur einen Schmerz erzeugt, dort häuft sie schädliche Stoffe an und versucht sie zu entleeren, und wenn sie das nicht selber fertig bringt, so muss der Arzt eine künstliche Öffnung schaffen durch Schröpfen, Blutegel und dergleichen." - Paracelsus
Pflanzenheilkunde

Die Heilpflanzen werden nach den Bedingungen und Qualitätsregeln der traditionellen Heilkunde eingesetzt. Diese fußen auf den theoretischen Grundlagen der Naturheilkunde, die ihren Ursprung in der Lehre von den Elementen und Körpersäften hat. In dieser Hinsicht werden Krankheiten nach den jeweiligen Veränderungen der Säftezusammensetzung und deren Qualitäten beschrieben; man unterscheidet trockene, hitzige, feuchte und kalte Krankheitsbilder der jeweiligen Organsysteme. Aufgrund dieser veränderten Säftemischungen werden Pflanzen ausgewählt, die in der Lage sind, diesen krankhaften Zustand zu regulieren. So werden beispielsweise bei hitzigen, d.h. entzündlichen Erkrankungen, kühlende Pflanzen verabreicht. So ist bis in unsere Zeit ein Großmutter-Rezept überliefert worden: Kamillentee als kühlende Pflanze bei akuten (=hitzigen) Magenverstimmungen.
Schüsslersalze

Die biochemischen Mittel werden für einzelne Gewebe und zur Regulation der körpereigenen Systeme verwendet. Schüssler selbst hat nach seiner persönlichen Erfahrung heraus einzelnen Mitteln bestimmmte Funktionen zugeschrieben und sie in die folgenden Kategorien aufgeteilt: 1) Die Entzündungsmittel (Nr.3, Nr.4, Nr.6) 2) Die Säuremittel (Nr.8, Nr.9, Nr.10) 3) Die Energiemittel (Nr.2, Nr.5, Nr.7) 4) Die Bindegewebsmittel (Nr.1, Nr.11, Nr.12)
Komplexhomöopathie

Die Komplexhomöopathie nach Dr. Reckeweg ist eine simple, dabei aber intensive Kombination einzelner Homöopathischer Mittel, Urtinkturen und Mineralsalze. So ist es vorteilhaft sich gegenseitig unterstützende Mittel in einem Komplexmittel zu vereinen. Ich arbeite nach einer pathogenetischen Reihenfolge verschiedener Krankheiten. nach Dr. Reckeweg. Ziel ist es, die Erkrankungen mit Komplexhomöopathika soweit wie möglich an ihren Ausgangspunkt zurückzuführen. Ich verwende in meiner Praxis die Synergone der Firma Kattwiga. Bei Bedarf verwende ich auch spagyrische Einzelmittel.
Schröpfen

Beim Schröpfen wird in speziell für dieses Verfahren gefertigten Gläsern wird mittels eines spiritusgetränkten, brennenden Watteträgers ein Vakuum erzeugt. Diese Gläser werden auf bestimmte Körperregionen aufgesetzt. Der Patient spürt während der Behandlung die Dehnung der Hautareale in Form eines Zugs. Nach dem Abnehmen der Schröpfgläser verbleiben rötliche bis blaue Flecken, die innerhalb einiger Tage bis zu einer Woche verblassen. Schröpfen ist besonders wohltuend für den Bewegungsapparat. Dem Schröpfen wird zugeschrieben, dass es über den Kontatk zur Haut unterliegende Reflexzonen anregt. Angestrebt wird eine Regulation der Blutverteilung. Diese Regulation bemerkt der Patient als die oben erwähnten blauen Flecke aber auch als angenehme Wärme und lockerung der umliegenden Muskulatur. In meiner Praxis biete ich neben dem trockenem Schröpfen auch das blutige Schröpfen und die Schröpfkopfmassage an.
Faszientherapie

Durch gezielte Griffe wird ähnlich des Schröpfens das sukutane Bindegewebe gelockert und die muskuläre Spannung herabgesetzt. Als positive Begleiterscheinung wird der Lymphfluss und die Durchblutung angeregt. Eine Bindegewebsmassage ist besonders wohltuend für den Bewegeungsapparat. Über den Kontatk zur Haut sollen auch Reflexzonen anregt werden. Angestrebt wird eine Regulation der Blutverteilung und eine lockerung der Verspannugen. Diese Regulation bemerkt der Patient als angenehme Wärme, eventuell als leichten Muskelkater der nach kurzer Zeit abklingt.
Blutegel

Die zur Therapie verwendeten Blutegel werden heutzutage eigens gezüchtet und nicht etwa in der freien Natur gefangen. Somit kann eine Übertragung von Krankheitserregern oder eine Infektion mit Sicherheit ausgeschlossen werden. An der zu behandelnden Hautstelle saugt sich der Blutegel fest. Er verbleibt an dieser Stelle mindestens dreißig Minuten und entnimmt in dieser Zeit ca. 10 ccm Blut. Gleichzeitig gibt er eine gerinnungshemmende und entzündungswidrige Substanz, das Hirudin, in die Bissstelle ab. Dieser Stoff ist dafür verantwortlich, dass die Bisswunde längere Zeit in der erwünschten Weise nachblutet. Die Zeit der Nachblutung kann variieren, dauert jedoch maximal 36h. Da Blutegel ein hohes Alter erreichen können schicke ich die verwendeten Blutegel in einen eigens von der Bibertaler Blutegelzucht angelegten "Rentnerteich" zurück. Diese Egel werden nicht mehr verwendet, und können so ihren Lebensabend geniessen.
Bildquelle Bild 1-6: Wix